Neugestaltung & Befreiung vom Cookie-Banner

Mit dem neuen Jahr haben sich auch ein paar Änderungen auf unserer kleinen Seite breitgemacht. Am auffälligsten ist sicherlich die optische Neugestaltung, aber am wichtigsten war mir persönlichen dann doch die Verbannung des nervigen Cookie-Banners.

Design

Kommen wir zunächst zu dem, was als erstes ins Auge fällt. Nachdem die Seite zuletzt vorwiegend grau und dunkel daherkam, strahlen jetzt wieder Farben über den Bildschirm. Hauptbeweggrund für die Änderung war jedoch nicht die Ästhetik sondern das technisch veraltete Template, das wir bis zuletzt einsetzten. Um auf einem technisch aktuellen Stand zu bleiben und besonders um die Mobil-Erfahrung zu verbessern, erhielt dashdot eine neue Design-Basis, die zudem bessere Anpassungs-Möglichkeiten an unsere Ansprüche mitbringt.

Ziel war es, die Seite weiter aufzuräumen und auf das Wesentliche, den Inhalt, auszurichten. Auch sollte ein Aufruf von dashdot.de wieder etwas freundlicher daherkommen anstatt und nicht mehr Trist-Grau. Bei der Farbgebung griffen wir zunächst auf unseren lang-bewährten und IT-klischeebehafteten Blauton zurück. Dieser muss aber inzwischen nicht mehr alleine auf der Seite verweilen, da ihm ab sofort ein sanfter Gelbton zur Seite steht. Dieser dient als Akzentfarbe und soll das 0815-Blau unterstützen.

Cookie-Banner

Nach all den Jahren mit Google Analytics und Knöpfen für soziale Netzwerke ist jetzt damit endgültig Schluss. Besonders im letzten Jahr sorgten seitenlange Cookie-Banner bestimmt nicht nur bei mir für immer mehr Frust. Langsame, unübersichtliche Banner-Monster schieben sich inzwischen über unsere Bildschirme. Das passiert, wenn man die Grundidee der Freiheit an Unternehmer und Anwälte verkauft und somit die geniale Erfindung der globalen Vernetzung immer mehr im Wahnsinn zerreißt. Anscheinend haben wir Menschen ein gewisses Geschick dafür, jede gute Idee irgendwann durch Habgier zu zerstören und das Internet hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Paradebeispiel dafür entwickelt. Von der längst-vergessenen Netzneutralität möchte ich da noch gar nicht sprechen.

Ohne jetzt weiter abzuschweifen war es uns letztlich ein persönliches Anliegen, diesem Irrsinn entgegenzusteuern. Alle Verlinkungen auf Drittanbieter wurden entfernt. Zudem nutzt unser neues Theme keine Google Fonts, was heutzutage immer mehr zur Seltenheit verkommt. Komfort vor Datenschutz ist vielerorts das aktuelle Motto, nicht hier. Statistiken sammeln wir nur noch rudimentär über das kleine Plugin Koko Analytics. Zwar lassen sich damit keine Statistik-Abgründe erschaffen, doch für eine Übersicht der meistgesehenen Seiten und Besucherzahlen reicht es. Und was braucht man eigentlich mehr?

Aufgrund der Anpassungen hinterlässt ein Besuch auf unserer Seite nun keine Cookies mehr, ein Cookie-Banner ist damit überflüssig. Auch die Kommentar-Funktion ist da mit eingeschlossen, da man auch ohne WordPress-Login seine Ergänzungen anbringen kann. Letztlich bleibt uns nur die Hoffnung, dass uns andere Seitenbetreiber irgendwann imitieren und das Internet vielleicht irgendwann wieder zu dem wird, was es eigentlich mal war: Ein Ort des Wissens und der Freiheit, ohne Gängelung der Politik, Konzerne und Anwälte. Meine Hoffnung bleibt jedoch begrenzt.

Beitragsbild von Marani Ceja @ Pexels

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