Windows 10: Updates nutzen volle Internetbandbreite

Mit der neuen Filesharing-Option für Windows Updates bei Windows 10 haben auch neue Probleme ihren Weg in das System gefunden. So kann es vorkommen, dass durch die Windows Updates die komplette Internetleitung beansprucht und somit blockiert wird. Für die normale Nutzung bleibt nur noch Modemgeschwindigkeit übrig.

Der Fehlerteufel liegt im neuen Dienst┬á├ťbermittlungsoptimierung (DoSvc). Dieser Dienst sorgt f├╝r die Beschaffung der Updates und holt sich z.B. die aktuellen Update-Listen von den Microsoft-Servern. Doch im Gegensatz zu fr├╝her, werden die Updates selber von anderen Rechnern geladen, n├Ąmlich welche, die das Updates bereits geladen haben. Somit nutzt Microsoft jeden Windows 10-Rechner zur Updateverteilung anstatt ausreichend eigene Kapazit├Ąten stellen zu m├╝ssen. ├ľkonomisch sicherlich ein kluger Schachzug, f├╝r normale Nutzer allerdings oft ein Aufreger.

Denn der Dienst schafft es sehr oft, die Internetleitung fast komplett lahmzulegen. Doch zum Gl├╝ck l├Ąsst sich der Dienst seit dem Anniversary Update ┬áper Gruppenrichtlinie deaktivieren oder eind├Ąmmen. Daf├╝r wie folgt vorgehen:

  1. Die Tasten Windows und R gemeinsam dr├╝cken, im Ausf├╝hren-Dialog gpedit.msc eingeben und OK dr├╝cken
  2. Folgenden Pfad aufrufen: ┬áComputerkonfiguration ->┬áAdministrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> ├ťbermittlungsoptimierung
  3. Den Punkt Downloadmodus anklicken und auf Aktiviert setzen
  4. Unter Optionen den Downloadmodus noch auf Umgehen setzen und mit OK best├Ątigen
  5. Rechner neu starten

Nun l├Ądt Windows wieder ├╝ber den guten alten Dienst BITS, der auch schon unter Windows 7 oder 8 f├╝r das Laden der Aktualisierungen zust├Ąndig war und mit weniger Bandbreite auskommt.

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