Conrad Adventskalender 2015 – Raspberry Pi

In diesem Jahr haben wir uns mal nicht für den Standard Kalender von Conrad entschieden, da hier meist im groben die gleichen Experimente vorhanden sind. Stattdessen haben wir uns entscheiden dem Trend zu folgen und diese Jahr zum Raspberry Pi Adventskalender gegriffen.

In diesem Jahr haben wir uns mal nicht für den Standard Kalender von Conrad entschieden, da hier meist im groben die gleichen Experimente vorhanden sind. Stattdessen haben wir uns entscheiden dem Trend zu folgen und diese Jahr zum [vc_button title=“Raspberry Pi“ target=“_self“ color=“default“ href=“https://www.conrad.de/de/adventskalender-conrad-raspberry-pi-2015-10181-1365864.html“] Adventskalender gegriffen. Wer sich noch den Raspberry Kalender organisieren möchte muss wohl in den einzelnen Filialen fragen, da er im online Shop vergriffen ist. Wir werden jeden Tag die Experimente des Kalenders nachbauen und wie auch im letzten Jahr, unsere Meinung dazu kund tun.

Was benötigt man für den Kalender? Nun auf jeden Fall einen Raspberry Pi des Modells B+, A+ oder Pi 2 was gegen sine Vorgänger spricht, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt

Tag 1
Inhalt des Tages war 1 Steckplatine, 2 Verbindungskabel, 1 LED (Rot), 1 220-Ohm-Widerstand.
Wie bei fast jedem Adventskalender von Conrad beginnt der erste Tag damit, eine LED zum leuchten zu bringen.
Leider erlischt diese kurz nach dem Start des Pi. Sollte dies normal und geplant sein, wäre ein Hinweis in der Anleitung schön gewesen, ist dies aber nicht normal, so mache ich mir Sorgen um meinen Pi.
Was mir allerdings überhaut nicht zusagt, ist die Tatsache, dass nicht erwähnt wird wie vorsichtig man mit der GPIO-Schnittstelle sein muss.
Tag 2
Hinter Türchen Nummer 2 war 1 LED (Gelb), 1 Verbindungskabel, 1 220-Ohm-Widerstand.
Auch der heutige Tag hat etwas bekanntes aus den Standard Kalendern, es blinkt etwas.
Dafür muss bei unserem Pi etwas nachgerüstet werden und zwar die Software ScratchGPIO7, dies sollte nicht mit der Vorinstallierten Version Scratch verwechselt werden.
Um dies zu installieren, verbinden wir unseren Pi mit unserem Netzwerk und laden uns dieses Tool aus dem Internet herunter
     1. Startet die Konsole
     2. gebt hier wget http://bit.ly/1wxrqdp -O isgh7.sh ein uns bestätigt mit Enter
     3. in der neuen Zeile geben wir sudo bash isgh7.sh ein und bestätigen ebenfalls mit der Enter Taste.
Startet nun das Programm ScratchGPIO7 auf eurem Desktop (und ignoriert ScratchGPIO7plus) und baut das Programm aus eurer Anleitung nach.
Die Hauptkomponenten des Programmes Stammen aus der Rubrik Steuerung, die Inhalte (verbinde pin12 usw) stammen aus der Rubrik Operatoren und müssen auf die Steuerung gezogen werden.
– Auch am heutigen Tag ein kleines Manko, zwar wird in der Anleitung beschrieben wie Scratch7GPIO installiert wird, jedoch nicht wo die Einzelnen Bausteine zu finden sind. Wer noch nie mit Scratch gearbeitet hat, kann hier schon ein Paar Minuten vertrödeln.
Tag 3
Die Tür Nummer 3 beglückt uns mit 1 LED (Grün), 1 Verbindungskabel, 1 220-Ohm-Widerstand.
Wirklich neues kommt heute leider nicht dazu. Mit Hilfe der grünen LED wird eine simple Ampelsteuerung erstellt, diese wird der Anleitung nachgebaut und die Programmierung ist auch nur eine etwas ausgebaute Form des gestrigen Tages.
Tag 4
Am heutigen Tage gab es eine RGB-LED
Der heutige Aufbau vereint 3 LEDs in einem Gehäuse. Vom Prinzip her nichts neues, doch die Verschachtelung der Bausteine wird etwas komplexer.
Tag 5
Der 5. Tag geht zur neige und hinter Tür der heutigen Tür verbirgt sich ein Taster.
Mit Hilfe des Tasters senden wir dem Pi ein Signal um die LED ein oder aus zu schalten. Bisher mussten wir dazu ein Off Signal senden.
Tag 6
Der Nikolaus hinterlässt uns heute einen 20 MOhm Widerstand und ein Stück Draht.
Die Programmierung lässt uns heute einen Berührungssensor bauen. Kleiner Tipp, wenn ihr keine Seitenschneider für den Draht habt, Büroklammern sind fast noch besser für die Brücken geeignet.
Tag 7
Die neue Woche erfreut uns mit einem weiteren Verbindungskabel und einem Krokodilklemmenkabel.
Das heutige Experiment ist wieder eine Ausbaustufe des Vortages. Anstatt, dass eine LED leuchtet wenn man den „Sensor“ berührt, leuchtet nun auch eine wenn man keinen Sensor berührt.
Tag 8
Heute meinen es die Freunde von Conrad gut mit uns, hinter Tür Nummer 8 verbargen sich 3 Verbindungskabel und 2 20MOhm Widerstände.
Heute soll wieder die Farbwechsel LED ins Spiel kommen, in Abhängigkeit welchen Sensor man auslöst soll die LED anders leuchten. Doch ich habe wohl einen Fehler im Aufbau, der Konfiguration, …? Jedenfalls leuchtet bei mir nichts. Fazit: Experiment wird später wiederholt.
Tag 9
Die heutige Tür erfreut uns mit einem weiteren Krokodilklemmenkabel.
Bei dem heutigen Experiment soll der Pi als Kontroller für ein Pong-Spiel dienen. Sehr schöne Idee, doch für einsteiger in Scratch leider wieder sehr schlecht beschrieben. Die Konfiguration basiert viel auf Versuch und Irrtum.
Tag 10
Das 10. Türchen versorgt uns mit Knete.
Leider ist das heutige Experiment wider nur eine Aufgewärmte Version des 7. Tages.
Tag 11
Der 11. Tag bringt uns eine blaue LED und einen weiteren 20MOhm Widerstand.
Heute gibt es wieder eine Aufarbeitung eines älteren Experimentes. Tag 3 wird um einen Schalter und eine LED erweitert.
Tag 12
Hinter der heutigen Tür befand sich wieder ein Widerstand
Als Experiment gab es wieder einen Ausbau des gestrigen Aufbaus.
Tag 13
Heute gab es wieder eine RGB LED und einen weiteren Widerstand.
Durch die beiden LEDs gibt es eine Licht „Spielerei“.
Tag 14
Die heutige Tür beglückt uns mit einem weiteren Taster.
Dank der beiden Taster wird unsere Platine wieder zu einem kleinen Controller umfunktioniert.
Tag 15
Alle guten Dinge sind 3, die 15. Tür schenkt uns eine weiter RGB LED und einen weiteren Widerstand.
Mit unseren  7 LEDs wird ein noch komplexeres Lauflicht erstellt.
Tag 16
Tür Nummer 16 versorgt uns mit gelber Knete.
Leider gibt es heute wieder nur eine Aufgewärmtes Experiment. Es gibt neue Sensorkontakte, welche über Knete mit dem Anwender verbunden werden.
Tag 17
Die 17. Tür beglückt uns mit einer weiteren roten LED.
Heute wird ein weiteres Mini Game erstellt. Ein Autorennen mit Knöpfen als Kontroller und roten LEDs als „Statusanzeige“.
Tag 18 
Heute gab es eine gelbe LED.
Heute gibt es wieder ein paar Lichteffekte, der Unterschied zu den älteren Experimenten liegt aber darin, dass immer 2 LED über einen PIN angesprochen werden.
Tag 19
Hinter Tür Nummer 19 gab es ein weiteres Krokodilklemmenkabel und einen weiteren 20mOhm Widerstand.
Heute gibt es wieder ein Mini Game. Eine Variante des alten Pong Spiels.
Tag 20
Hier versteckte sich eine grüne LED.
Kein Würfel bei der Hand zum Spieleabend? Kein Problem, ein Pi, eine Hand voll LEDs und Widerstände, die Anleitung von Conrad und ihr baut euch euren eigenen. Habt ihr alles richtig gemacht, so zeigt er nicht nur die passende Anzahl an Leuchten sondern die gleiche Optik wie auf einem Handelsüblichen Würfel.
Tag 21
Heute gab es 2 Verbindungskabel und 2 Widerstände.
Heute gibt es wieder ein Lichtspiel mit den RGB-LEDs.
Tag 22
Tag 22 schenkt uns ein Handbuch.
Das Handbuch  sorgt dafür, das auch nach der Weihnachtszeit noch genügend Experimente vorhanden sind. Natürlich gibt es heute noch ein weiteres Experiment. Der Würfel von Tag 22 zeigt nun nicht mehr nur das Würfel-Ergebnis sondern zeigt zuvor noch ein paar andere Zahlen (ähnlich noch kippenden Würfel).
Tag 23
Heute gab es ein weiteres Krokodilklemmenkabel und einen weiteren 20MOhm Widerstand.
Das Heutige Experiment erstellt ein kleines „Klavier“
Tag 24
Zum Abschluss gibt es eine blink LED.
Heute gibt es wieder ein Lichtkonzert, leider ist die Blink LED des heutigen Tage nicht am Stromkreis angeschlossen. Diese LED wird laut Anleitung über eine Separate Stromquelle angeschlossen. Leider ist diese Stromquelle nicht im Lieferumfang enthalten.
Fazit
Kurz gesagt, der beste Adventskalender den ich je hatte.
Experimente werden zwar oft wiederholt, aber immer in etwas anderer Form. Der Pi wird mal nur als Stromquelle verwendet, ein anderes mal ist er voll im Experiment integriert. Auch die Möglichkeit die Steckplatine als Kontroller zu verwenden finde ich gut umgesetzt.
ABER,
– Leider ist er schlecht Dokumentiert.
– Das Experiment des 24. Tages lässt sich nicht wie in der Anleitung nachbauen, da nicht alle Teile vorhanden sind.
– An tag 19 benötigen wir plötzlich 4 Krokodilklemmenkabel, das 4. Kabel befindet sich allerdings hinter einer nicht beschrifteten Tür und wir somit (wenn man sich an die allgemeinen Kalenderregeln hält) erst am letzten Tag gefunden.
– Die wichtigen Sicherheitshinweise sind erst auf der letzten Seite des Kalenders gedruckt, wer also nicht spoilern will aber neugierig mit dem Pi ist, könnte versehentlich den Pi zerstören.

3 KOMMENTARE

    • Das kommt darauf an auf welche du anspielst.
      Ich gestehe, dass ich den Großteil nur überfliege und mich am „Schaltplan“ und der Programmierung orientiere und diese teste.

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