PreCobs – Wenn die Polizei vor dem Täter erscheint

Um der immer weiter steigenden Anzahl an Einbrüchen entgegen zu wirken setzen immer mehr Bundesländer auf die Software PreCob. Mit Hilfe dieser Anwendung sollen die Polizisten schon am Ort des Geschehens sein bevor ein Einbrecher am Tatort ist und auch ohne, dass die Polizei erst benachrichtigt werden muss.

Um der immer weiter steigenden Anzahl an Einbrüchen entgegen zu wirken setzen immer mehr Bundesländer auf die Software PreCob. Mit Hilfe dieser Anwendung sollen die Polizisten schon am Ort des Geschehens sein bevor ein Einbrecher am Tatort ist und auch ohne, dass die Polizei erst benachrichtigt werden muss.Diese Software wird mit den Daten aktueller Einbrüche gefüttert und analysiert Tatort, Beute, Tatzeit und die Vorgehensweise. Im Anschluss werden über verschiedene Prozesse die wahrscheinlichsten nächsten Einbruchsorte errechnet.

Professionelle Einbrecher gehen meist immer nach dem  gleichen Muster vor (Operationsgebiet, einstieg durch gekippte Fenster, das einschlagen von Scheiben …) Geschehen nun in einem Gebiet von 500m 2 Einbrüche, so kann die Polizei davon ausgehen, dass es in den nächsten 7 Tagen zu einem weitern Einbruch kommt. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei etwa 70%. Durchschnittlich senkte die Software die Einbruchsrate um 14% in stark überwachten Gebieten sogar um bis zu 30%.

In Deutschland begann der Einsatz von PreCob im Bundesland Bayern, mittlerweile gibt es auch Testläufe in Baden-Württemberg

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/95213174@N08/13825892054

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