Spielbericht – H1Z1

Die Multiplayer Survival Games sind grade das Universalrezept für all jene, die ein Spiel entwickeln wollen und auch für die, die auf der Suche nach einem Spiel sind, doch was macht die Faszination an diesen Spielen aus? Wir haben uns eines herausgesucht und versuchen hinter dieses Geheimnis zu kommen. Unsere Wahl fiel auf H1Z1, da es hier schon viele Server gibt, sich dieses aber noch in der Early Access-Phase befindet und man somit auch die Entstehung mitverfolgen kann.

Die Multiplayer Survival Games sind grade das Universalrezept für all jene, die ein Spiel entwickeln wollen und auch für die, die auf der Suche nach einem Spiel sind, doch was macht die Faszination an diesen Spielen aus? Wir haben uns eines herausgesucht und versuchen hinter dieses Geheimnis zu kommen. Unsere Wahl fiel auf H1Z1, da es hier schon viele Server gibt, sich dieses aber noch in der Early Access-Phase befindet und man somit auch die Entstehung mitverfolgen kann.H1Z1 ist ein Klassisches Survival-Game, ihr startet ohne große Ausrüstung nur mit einer Taschenlampe, einem Überraschungspaket und dem was ihr am Leib tragt. Nun müsst ihr versuchen in dieser Welt voller Zombies, Wölfe und Bären zu überleben. Sucht euch Freunde oder geht allein durch die Welt.
In H1Z1 gibt es bisher 3 verschiedene Arten von Servern. Für die Einsteiger ist es ratsam den PvE Server zu nutzen, hier ist es nicht möglich andere Spieler direkt umzubringen, nur durch das Anlocken der Gegner, einer Explosion oder durch „Verkehrsunfälle“.
Der zweite ist der PvP Server, hier ist es Problemlos möglich andere Spieler mit einer Schusswaffe,mit Pfeil und Bogen, einer Axt, den bloßen Fäusten oder anderen Utensilien zu beseitigen und sich deren Habseligkeiten (Loot) unter den Nagel zu reißen.
Zum Schluss gibt es noch den BATTLE ROYAL Server, bei dem keine Teams geplant sind. Hier bleibt nur einer lebend zurück.
Wie unsere Tests ergeben haben ist das Spielerlebnis auf den beiden Server PvP und PvE extrem Unterschiedlich. Während auf den PvP Servern sehr gern gemordet wird (auch Spieler die neu auf dem Server sind und noch nichts interessantes im Inventar haben) , wird dies auf den PvE Servern auch nicht über die Umwege getan, im Gegenteil, hier werden sogar Fremde Spieler mit Nahrungsmitteln versorgt und vor Zombies und Wölfen geschützt oder einfach als Handelspartner genutzt. Natürlich gibt es bei beiden Spielarten auch Ausnahmen.
Um euch das Leben in der Welt von H1Z1 zu erleichtern gibt es ein Crafting-System, mit dessen Hilfe es euch möglich ist Waffen, Fallen und auch Gebäude zu erstellen und in der Welt zu platzieren. Die Nötigen Rohstoffe findet man in verlassenen Häusern, Autos oder das Holz auch durch das fällen von Bäumen. Natürlich können auch die schon vorhanden Gebäude zu einem Lager ausgebaut werden.
Den meisten Spielspaß hat man hier wohl auf den PvE Servern, wenn man sich mit einigen Leuten zusammen tut, am Tage Nahrung und Wasser organisiert und sich am Abend gemütlich ans Feuer setzt, über Gott und die Welt spricht und den weiteren Ausbau des Lagers plant.
Was nun wirklich den Reiz an dieser Art Spielen aus macht ist wohl schwer zu sagen, doch wahrscheinlich ist es wie bei den meisten Spielen, der Aufbau einer eigenen kleine Welt.
2015-02-27_00002 2015-02-27_00001
Fazit:
– H1Z1 ist, trotz das es sich noch in der Entwicklung befindet ein sehr spaßiges Spiel, trotz diverser kleiner Fehler wie Beispielsweise im Boden steckender Autos, Brückenteile die in der Luft hängen oder erlegter Tiere, die nach ihrem tot plötzlich verschwinden.
– Spieler welche einem das Leben unnötig Schwer machen, indem sie ihre Basis genau in Eingangstüren bauen oder die das Lager von anderen Mitspielern verbauen gehören leider zum Alltag, hier müsste der Entwickler noch etwas Nacharbeiten.
– Die Grafiken sind sehr gut gelungen, das Crafting-System ist einfach gehalten aber doch sehr logisch.
– Die Rohstoffe sind ebenfalls gut verteilt, sie sind nicht zu reichlich (wer findet nach der Apokalypse schon immer was er will) aber früher oder später bekommt man fast alles.
– Die Lager können mit anderen Spieler zusammen aufgebaut werden und mit Toren und Türen verschlossen und durch einen Zahlencode geschützt werden. Wer dennoch seine Privatsphäre möchte, muss nur eine eigene Tür bauen, der Zahlencode kann nur von dem geändert werden, der die Tür gebaut hat.
– Was mir persönlich noch fehlt wäre eine Art Clan-System welches eigene Gebäude vor dem verbauen schützt nur nur bestimmten Spielern in der Nähe das bauen erlaubt.
Ob die im Moment veranschlagten 19,99€ eine Investition wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, wer aber Überlebensspiele mag, der ist mit H1Z1 gut bedient.

Kommentar verfassen