Spielbericht – SPACE SHOCKER V2

Kleiner Anfall von Gänsehaut gefällig? Dann Versucht euch doch mal an SPACE SHOCKER V2 von Larodos Entertainment.

Kleiner Anfall von Gänsehaut gefällig? Dann Versucht euch doch mal an SPACE SHOCKER V2 von Larodos Entertainment.
Das Team aus AgenzasBrothersGeblendertLars PfefferTrouble TelevisionMartins Upitis unter der Leitung von MrLarodos hat mit Hilfe der Blender GameEngine ein sehr kurzweiliges Indie-Horror-Game erschaffen.
Das Spiel steht kostenfrei auf der Webseite [vc_button title=“spaceshocker.com“ target=“_self“ color=“default“ href=“http://spaceshocker.com/“] bereit.
Der Spieler befindet sich zu beginn, mit seiner restlichen Mannschaft, in einem Raumschiff, welches leider durch eine Technische Fehlfunktion (welche auch einen Teil der Crew sehr stark verwundete) fast die komplette Energie verloren hat. Somit treibt das Schiff ohne Aussicht auf eine Rettung durch das All. Zum Glück aller beteiligten treiben sie genau auf eine alte Station zu, welche auch noch, was für ein Zufall, kompatible Energiezellen besitzt und somit das eigene Schiff wieder flott machen könnte. Lebenszeichen werden keine aus der Station gemeldet ABER, das Licht brennt noch.
Hier steigt jetzt der Spieler ein, natürlich werdet ihr ganz allein und ohne Waffen hinein geschickt um 10 Plasmazellen für euer Schiff zu organisieren. Es besteht ja auch kaum eine Gefahr auf einer leeren Station … ihr habt ja notfalls eine Taschenlampe … (Wer solche Teammitglieder hat braucht auch nicht noch mehr Feinde)
Die Plasmazellen sind allerdings nicht einfach in einem Lagerraum, sie sind im ganzen Schiff verteilt und versorgen dieses mit der Energie für Türen und Licht, entnehmt ihr also eine falsche Zelle, öffnet sich vielleicht nicht mehr die Tür durch die ihr gehen wollt. Wichtig ist hier also die Reihenfolge wie ihr durch das Spiel gelangt, der wahre Horror geht nämlich erst los, sobald ihr anfangt die Zellen zu sammeln. Ich empfehle übrigens das Spiel abends im Dunkeln zu spielen, da kommt der Effekt am besten zur Geltung.
Im laufe des Spiels findet ihr verschiedene Tonbänder, welche andeuten, dass die Station vielleicht doch nicht ganz freiwillig verlassen wurde oder wurde sie überhaupt verlassen? Einige Flecken bestärken euch dann in der Vermutung und der Beweis, dass ihr nicht allein seid, ist des öfteren zu hören.
Wer oder was euch jagt werden wir hier verschweigen, eine Empfehlung an alle Horror Freunde ist dieses Spiel auf jeden Fall.
– Die Steuerung ist flüssig, es gibt keine Ecken und Kanten, an welchen man hängen bleibt, die Karte verlässt oder durch Wände sehen kann.
– Grafisch ist es auch wunderbar gestaltet.
– Da es keine Waffen gibt, mit welche ihr euch verteidigen könntet steigt der Horrorfaktor nochmals.
Allerdings wollen wir euch auch nicht die Mankos am Spiel verheimlichen:
1. Es gibt keine Speicherfunktion, wenn ihr verliert, habt ihr auch verloren, dies steigert zwar den Horror Faktor, ist aber schlecht wenn man unterbrechen muss/ will. Wenigstens eine Pausefunktion zum beruhigen der Nerven oder für kurze Erledigungen hätte eingebaut werden können. Sollte diese Funktion existieren tut es mir leid, ich habe sie aber einfach nicht finden können.
2. Der für mich größte Nachteil ist die große Leistungsanforderung an den PC. Dies liegt in der BGE begründet und lässt sich auch leider nicht verhindern. Das Empfohlene System hat folgende Angaben:
Intel Core i7-2600 CPU@3.40GHz
8 GB RAM
Nvidia GeForce GTX 570
Microsoft Windows 7 – 32 Bit / 64 Bit
© Artikelbild Bereitgestellt von MrLarodos

2 KOMMENTARE

  1. Hey dashdot-Redaktion,
    danke erstmal für euer Feedback und dafür, dass ihr das Game gespielt habt. Wir sind sehr dankbar für jede Art von Support! 🙂

    Ich will nur eine Sache klar stellen die wahrscheinlich nicht genug öffentlich kommuniziert bzw. umständlich kommuniziert würde. Betreffs des zweiten Kritik-punktes.
    Die Leistungsanforderungen die auf der Website angegeben wurden sind einfach die Systempräferenzen von MrLarodos zur Zeit der Entwicklung. Wir haben leider kein vollständiges Game-Testing Setup wollten aber die etwaige Richtung in welche die Systemanforderungen gehen mitteilen um den Spielern die Präferenzen auf welchen das Spiel 100% läuft zu übermitteln. Es sind jedoch keinesfalls die empfohlenen Systemvoraussetzungen. Auch Team intern haben wir abweichende Systeme verwendet und bei allen lief es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, stabil und flüssig.

    Vielen vielen Dank für den Testlauf und den Artikel, wie bereits erwähnt wir danken für jede Art von Support.
    Beste Grüße und viel Erfolg weiterhin mit dashdot.de

    • Ich entschuldige mich für die doppeldeutige Ausdrucksweise.
      Die Systemanforderungen stehen zwar auf der Website, sind aber natürlich nicht in Stein gemeißelt.
      Ich persönlich habe mit einem i5-2410M, 8GB RAM und einer Radeon HD6650M getestet (also einem etwa 3 Jahre altem Laptop). Hier lief das Spiel leider nicht flüssig, weswegen ich mich an die offiziellen Angaben gehalten habe.
      Solltest ihr aber Angaben zu Systemen habe, auf denen das Spiel flüssig lief, könnt ihr diese hier liebend gern angeben.

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