Raspberry Pi: SD-Karte sichern

Ein Raspberry Pi ist ein kleiner PC mit vielen Einsatzmöglichkeiten, ob als Home Server, Media PC oder Spieleplattform. Ein Problem Teilen sich alle Anwendungsbereiche aber leider. Die kurze Lebenszeit des Hauptspeichers.

Ein Raspberry Pi ist ein kleiner PC mit vielen Einsatzmöglichkeiten, ob als Home Server, Media PC oder Spieleplattform. Ein Problem Teilen sich alle Anwendungsbereiche aber leider. Die kurze Lebenszeit des Hauptspeichers.

Der Pi besitzt keine Festplatte sondern speichert seine Daten auf einer SD-Karte, diese hat aber leider nur eine begrenzte Anzahl an Lese- und Schreibzugriffen. Bei einem Handy oder einer Kamera erreicht man diese Anzahl wohl selten, doch bei einem PC, welcher ständig auf die Karte zugreift kann dies schneller eintreten als gewünscht. Der Umsichtige Systemverwalter sorgt natürlich für diesen Fall vor und erstellt sich ein Backup.

Dafür nutzt man am einfachsten das Tool Win32 Disk Imager
Dieses schlicht gehaltene Tool ermöglicht es ein Backup zu erstellen und natürlich auch das zurück schreiben auf den Datenträger.
Win32

Um eine Sicherung zu erstellen, verbindet man seine SD-Karte einfach mit dem PC, wählt das Quelllaufwerk auf der rechten Seite unter Device aus und gibt auf der linke Seite das Zielverzeichnis an. Im Anschluss drückt man nur den Read-Button um das Backup zu starten.

Möchte man seine Sicherung wieder auf eine SD-Karte schreiben, so wählt man auf der linken Seite die Quelle und auf der rechten Seite das Ziellaufwerk.
Nun muss der Write-Button gedrückt werden um die Sicherung wieder auf die Karte zu schreiben.
Vorteile zu Win32 Disk Imager
– Einfache Bedienung
– Läuft ohne aktives System
Nachteile zu Win32 Disk Imager
– Backup hat die Größe der zu sichernden Karte
– Das Backup kann recht Zeitaufwendig sein
– Ein Backup lässt sich nicht von einer beispielsweise 16GB auf eine 4GB Karte übertragen

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