Spielbericht: Jurassic Park Operation Genesis – Die Urzeit erwacht

Die Dinos sind los. Jurassic Park Operation Genesis erlaubt es einen eigenen Saurierpark zu erstellen und zu verwalten.

Baut wie John Hammond im Film, euren eigenen Dinosaurier Park. Findet die DNA-Bausteine, züchtet die Saurier, begeistert das Publikum mit Attraktionen und sorgt für positive Finanzen.

Entwickler Blue Tongue Entertainment
Publishe Vivendi Universal Interactive
Erstveröffentlichung 2003
Plattform PC, PlayStation 2, Xbox
Systemvoraussetzungen Win 98/2000/ME/XP,
Pentium III 400 oder Vergleichbarer AMD,
128 MB RAM,
700 MB HDD,
16 MB 3D-Grafikkarte

Im Spiel selbst sind fast alle Dinosaurier aus den 3 Filmen Verfügbar, diese werden hierbei in 4 Kategorien unterteilt, kleine und große Pflanzenfresser und kleine und große Fleischfresser. Diese haben auch verschiedene Wertungen von 1 bis 5 Sterne und werten euren Park auf. Um die Dinosaurier erschaffen zu können, muss (wie auch im Film) zuerst über Ausgrabungsstellen erst die DNA der Dinosaurier gefunden werden. Natürlich dreht sich nicht alles um die Tiere, sondern auch um eure Geldgeber, also eure Besucher.

Eure Gäste wollen mit verschiedenen Akttraktionen bespaßt werden, hier haben wir beispielsweise Aussichtstürme, Heißluftballons, Aussichtsplattformen oder sogar Safaris, welche ihr auch selbst steuern könnt .Jurrasic Park ist eine der wenigen Wirtschaftssimulationen, bei denen es auch um Forschung geht, so müssen beispielsweise Stärkere Zäune für größere Fleischfresser erforscht werden, Impfstoffe für eure Dinosaurier oder auch ein Simpler Geldautomat, damit euren Besuchern nicht das Geld ausgeht.

Leider ist grafisch nicht viel aus dem Spiel herausgeholt, es gibt viele Ecken und Kanten, sowohl bei den Attraktionen, als auch bei den Menschen. Weiterhin sind auch die Limits an Besuchern, Dinosauriern und Gebäuden sehr stark eingeschränkt, was die Erstellung eines großen Park so gut wie unmöglich macht. Die Sicherheit sollte immer gut im Auge behalten werden, damit euer Park nicht endet wie der Film. Gefahren im Spiel sind hier Wirbelstürme, Amoklaufende Dinosaurier oder auch Abstürzende Luftballons durch leichte Unwetter.

Das Spiel besteht sowohl aus einem freien Spiel (in welchem ihr euren Park aufbaut) und einem Kampagnenbereich. Habt ihr all diese Missionen erfolgreich gemeistert, so schaltet sich ein weiteres Level ein, in welchem ihr ohne Geld und ohne Besucher die Insel nur mit Dinosaurier besiedeln könnt.

Fazit
Wer gern seine eigenen Park aufbauen will eine schwäche für Dinosaurier hat, ist mit diesem Spiel gut beraten.
Negativ sind die starken Beschränkungen an Dinosauriern und Gebäuden oder der NICHT Verfügbarkeit aller Ausgrabungsstellen. Glücklicherweise lassen sich diese Werte durch Editierung verschiedener .ini Dateien erhöhen.
Leider gibt es keinen Schwierigkeitsgrad für die freien Spiele, weswegen es kein Problem ist einen Wirtschaftlich erfolgreichen Park zu erstellen.
Kaufempfehlung?
Ja aber nur für Freunde von Zoo-Spielen und den Jurassic Park Filmen.

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