Spielbericht: DarkStar One Broken Alliance – Ein Raumschiff mit individuellen Fähigkeiten

Übernehmt die Kontrolle über eine neue Raumschiffart, reist damit durch das Universum und stellt Kontakt zu fremden Lebensformen her.

Der junge Geleitschutzpiloten Kayron Jarvis (dessen Rolle wir hier übernehmen) beendet grade seine Ausbildung, als ein unbekanntes Schiff in der Raumstation anlegt, in der wir uns grade befinden.
Dieses Schiff ist ein Prototyp und die Hinterlassenschaft von Kayrons Vater, welcher vor einigen Jahren bei einem Angriff ums Leben kam.

Mit diesem Schiff machen wir uns nun auf den Weg die Rätsel über den Tod des Vaters zu klären, wobei wir ganz nebenbei noch die Aufgabe bekommen das Universum zu retten. Hierbei stehen und verschiedenen Personen aus verschiedenen Völkern mit Rat, Tat und gelegentlich auch Feuerkraft zur Seite.

Entwickler Ascaron
Publisher Ubisoft
Platform PC, Xbox 360
Erstveröffentlichung PC:18. Mai 2006
Xbox 360: 20. Juli 2010
Genre Weltraum-Action
Steuerung Maus und Tastatur oder Joystick und Gamepad
Systemanforderungen Windows XP
CPU: 1,6 GHz
Arbeitsspeicher: 512 MB
Grafikkarte: DirectX-9-kompatibel mit 128 MB Speicher und Pixel/Vertex-Shader-1.1-Unterstützung

Zum Spiel:

DarkStar One ist ein sehr Umfangreiches Weltraum-Spiel. Dank verschiedener „Artefakte“ welcher überall in der Spielwelt zu finden sind, lässt sich die DSO individuell aufrüsten, wodurch es möglich ist selbst feuernde Geschütztürme anzubringen, manuell feuernde Waffen oder auch Hilfsmittel wie einen Landecomputer. Um die Artefakte zu erlangen muss man sie entweder in Asteroiden finden, Handelsstationen kaufen oder von Piraten erobern. Die Einzelnen Systeme sind im Prinzip immer gleich aufgebaut. Ein Tor durch welches man in die Systeme eintritt, eine Handelsstation und gelegentlich einer Forschungsstation und oder einem Asteroiden. Weiterhin hat man in diesem Möglichkeit sich im Universum einen Namen als Händler, Söldner, Schmuggler, Kopfgeldjäger, usw. zu machen. Um den immer ähnlichen Aufbau der Welt aufzulockern wurden einige Spezialteile eingeführt, wie die Verteidigung von Forschungsstationen mittels Flakgeschütz oder Flüge über die Planetenoberfläche durch einen Canyon. Um an Credits (Geld) zu kommen gibt es hier einige Möglichkeiten, entweder holt man sich am Terminal der Handelsstationen Aufträge, jagt Piraten oder Bietet sich als Schutz für Handelsschiffe an. Grafisch ist DarkStar One gut umgesetzt, es gibt zwar ecken und Kanten doch sind mir im gesamten Spiel keine Grafikfehler oder ähnliches aufgefallen.

Fazit:

– Leider sind die Systeme immer recht identisch.
– Die Auflockerungen mit wie Canyon fliegen oder die Flak nutzen sind sehr angenehm aber leider lassen sie sich nicht frei wiederholen und sind auch etwas zu selten im Spiel.
– Sein Schiff mit den Artefakten individuell gestalten zu können ist eine sehr gute Idee und sorgt dafür, dass das Spiel auch nach mehrmaligem spielen immer eine andere Schwierigkeitsstufe hat.
– Die Kommentare der Co-Pilotin und der anderen Spielfiguren sorgen ebenfalls immer für eine kleine Auflockerung
– Auch die verschiedenen Möglichkeiten um an Geld zu kommen sind gut umgesetzt
– Die Grafiken sind zwar keine besonders faszinierenden Anblicke, doch für ein Spiel aus dem Jahr 2006 durchaus annehmbar
– Die verschieden Rassen wurden ebenfalls mit Kreativität erstellt

Eine Kaufempfehlung für jeden der etwas für Science-Fiction-Spiele übrig hat.

 

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